Hinter uns liegt eine sehr ereignisreiche Lagerwoche, doch alles Gute (zumindest auf dieser Welt) hat leider auch ein Ende, und somit machten wir uns früh morgens daran, den Campingplatz zu räumen, um bei unserem Campbetreuer Waldo keinen negativen Nachgeschmack zu hinterlassen. Luftmatratzen raus, Planen gefegt und Kühlschränke gereinigt – zusammen angepackt brachten wir den Platz wieder in Schuss, ich würde sogar sagen sauberer als zuvor!
Wir verabschiedeten uns schon vorher von ein paar Teilnehmern, so fuhr ich einen zum naheliegenden Busbahnhof, da die Reise dort für ihn weiterging, ein anderer wiederum wurde von den Eltern abgeholt. Mit allen restlichen Mitreisenden im Gepäck ging es dann los Richtung Heimat.
Auf der Rückfahrt war erkennbar, dass der Schlaf über die Woche zu fehlen schien, doch erfahrungsgemäß ist die Rückfahrt immer etwas ruhiger als die Hinfahrt 🙂 Die Andacht von gestern konnte hier auf Wunsch nochmal durchgedacht werden, hab dafür Karteikärtchen gemacht, dass man die im Bus verteilen kann, war jedoch kein Zwang.
Haja, und ich hatte noch eine eigens auferlegte Rechnung zu begleichen, denn über 10 Teilnehmer haben erfolgreich das „Project Phoneless“ absolviert und somit eine von mir unterschriebene Urkunde, sowie eine Runde McDonalds bekommen. Das stellte sich etwas kompliziert heraus, da sich zunächst der Automat aufhing und dann nur ein Teil gebracht wurde usw. Kurz gesagt: Möglicherweise durfte der Bus auf uns warten ^^‘
Jedenfalls hoffe ich, dass die Absolventen erkennen durften, dass es durchaus bereichernd sein kann, sein Handy nicht laufend bei sich zu haben! Die Urkunden, die ich nicht habe persönlich überreichen können, werde ich per Post an die betroffenen Teilnehmer versenden. Also nicht wundern, wenn plötzlich ein Brief aus Genf hereinflattert!
Somit geht erneut das 100% Leben – Lager zu Ende. Wir hoffen, die Teilnehmer hatten eine erbauliche Zeit, mit neuen Erkenntnissen, neu gewonnenen oder aufgefrischten Freundschaften und natürlich ganz viel Lust, auch nächstes Jahr wieder dabei zu sein.
Bis bald!
– Thomas