Christus-zentrierte Jugendarbeit in Vorarlberg

Morgens aus dem Bett gestolpert war wieder Reflektionszeit der gestrigen Andacht. In unseren Diskussionsgruppen tauschten wir uns daher darüber aus, was es heißt, „khörig“ zu sein. Anschließend sangen wir dann wieder ein paar Lieder.

Heute war es echt warm, daher war der Strandbesuch essentiell zur Abkühlung, und möglicherweise hat sich der ein oder andere auf die Wasser-Hüpfburg geschmuggelt, um deren große Rutsche auszuprobieren…doch grundsätzlich blieben wir am Steg. Heute war es so heiß, dass ich mich freiwillig zweimal unter die kalte Dusche am Strand gestellt habe!

Nach dem Mittagessen – es gab knusprig angebratene Brote mit Šopska-Salat – startete dann unser nächstes, großes Spiel: Mister X! Sieben Teams machten sich hier auf die Jagd nach zwei Agenten, die es galt, im Lager aufzuspüren, zu fangen und ein Beweisfoto zu schießen. Diese mussten entweder auf flinkem Fuß eingefangen, auf Bäumen gesichtet oder unter Camp-Nachbarn entlarvt werden. Ich kann nur sagen, dass nach all dem Gerenne definitiv ne Dusche nötig war!

Nach der Auswertung gab es dann Abendessen; es gab Fussili mit Hühnchen, der Traum eines jeden Fitnessstudio-Besuchers. Und ich sag’s euch, das mag das Reisfleisch als meinen Favorit bereits abgelöst haben, richtig gut! Es gab zudem auch wieder etwas Freizeit um Volleyball zu spielen oder sich nach all der Action etwas Ruhe zu gönnen. Auch der Strand war eine Option für die, die noch nicht genug hatten.

Cool war auch, dass wir mit unseren Camp-Nachbarn haben Volleyball spielen konnten. Zum Mitsingen scheinen sie noch etwas zu schüchtern zu sein, aber womöglich wird das ja noch was 🙂 Jedenfalls hatten wir unser Abendprogramm, bei dem einige unsere Mädels ein sehr musikalisches und bewegungsintensives Spiel mit uns gespielt haben.

Die heutige Andacht drehte sich um das Thema „Wissen“ im Lichte des Buches Prediger. Bin schon gespannt, was die Teilnehmer morgen in den Diskussionsgruppen sagen werden und inwieweit sich das auf sie auswirkt. „Wer sein Wissen mehrt, mehrt seinen Schmerz“. Was das wohl für Sie bedeuten mag?

Bislang ist bei „Project Phoneless“ auch noch niemand eingeknickt, entgegen meiner Erwartung. Aber das zeigt wohl, dass man sich durchaus auch ohne Handy beschäftigen kann.

Naja, zum Schlafen braucht man das Ding ja auch nicht, wir sehen uns Morgen, gute Nacht!