Christus-zentrierte Jugendarbeit in Vorarlberg

Die erste Nacht liegt hinter uns und es gibt das erste Mal Frühstück am Lager. Danach fanden wir uns zum Singen, aber auch zum Nachsinnen der gestrigen Andacht zusammen. In den Kleingruppen konnten wir uns dann noch miteinander austauschen.

Und dann ging es los: Auf zum Strand!

Zu meiner Enttäuschung fanden wir zwar heraus, dass die Hüpf-Burg im Wasser 12 € pro halbe Stunde kostet! „Maximaler Wucher“, dachten wir uns und gaben uns somit mit der frei zugänglichen Plattform zum Reinspringen zufrieden. Ich muss schon zugeben, ich bin von den akrobatischen Fähigkeiten einiger unserer Teilnehmer ziemlich beeindruckt.

Von unserem ersten Strandgang zurück gekommen ließen wir uns zum Mittagessen nieder. Zu Mittag gabs Reste-Shoppen von gestern, sowie Kartoffeln plus Dip, sowie Karotten zum Snacken.

Später haben wir dann unseren ersten Teamwettkampf ausgetragen; verschiedene Spiele, damit die unterschiedlichen Talente unserer Teilnehmer zum Einsatz kamen. Mal wurde Stärke und Agilität gebraucht, mal Geografiekenntnisse oder auch ein Händchen für Kunst und außerdem ein differenzierter Geschmack in…sagen wir Mode 😀

Danach wurden den Teilnehmern die Handys rausgerückt, bis auf 12 Teilnehmer, denn die stellen sich dem „Project Phoneless“, in welchem sie die gesamte Lagerwoche ohne das Handy auskommen müssen. Werden sie es schaffen und sich ihr Menü bei McDonalds sichern, sowie ihre eigene, vom Projekt-Chef unterzeichnete Urkunde in Empfang nehmen? Oder werden sie unter dem Druck zusammenbrechen und aufgeben? Das sehen wir in den nächsten Tagen!

Jedenfalls wurde aufgrund der Wärme dann nochmal ein Gang zum Strand unternommen, um uns vor dem Abendessen erneut etwas abzukühlen. Apropos Abendessen; es gab ein Reisgericht – mediterran angehaucht – mit gegrillten Ananas-Scheiben drauf. Bislang mein persönlicher Favorit! Hätte beinahe den Nachtisch deswegen verpasst! Auch andere haben mir bestätigt, dass das Essen extrem gut war.

Zum Abend fanden wir uns dann wieder zusammen, um zu singen und etwas mehr aus der Bibel zu hören. Dieses Mal: Wer als einziger wirklich „ghörig“ ist und uns aus unserer Misere heraushelfen kann. Das Coole an der heutigen Andacht: Dieses Mal war es nicht nur ein Leiter, sondern auch einer unserer Teilnehmer, der den Input gemacht hat! Dies sorgte definitiv für eine nahbare Perspektive.

Wer dann nach einem kurzem Abschlussspiel noch singen wollte, konnte sich zur kleinen Jam-Session hinzugesellen, Volleyball spielen (es gibt überraschenderweise eine Flutlichtanlage dort auf dem Platz) oder sich mit anderen zusammensetzen und sich lustige Geschichten erzählen.

Ein bereits sehr actionreicher Tag geht hiermit zu Ende und wir hauen uns aufs Ohr.

Bis Morgen!